Fellpflege für Katzen

Besonders im Frühjahr, wenn die Temperaturen steigen und der Wintermantel dringend dem leichteren, sommerlichen Haarkleid weichen muss, scheint es, dass die Katzenhaare geradezu büschelweise durch die Gegend fliegen: Experten schätzen, dass eine einzige Samtpfote während ihres gesamten Lebens mehr als sieben Kilogramm Haare verliert!

Pflege & Liebe

Die Unterstützung bei der Fellpflege kann gern zum regelmäßigen Ritual zwischen Zwei- und Vierbeiner werden. Während des Fellwechsels ruhig täglich, außerhalb der haarigen Zeiten alle zwei bis drei Tage, dürfen Kamm, Bürste oder Pflegehandschuh in Betrieb genommen werden.
So werden nicht nur lockere Haare entfernt: Auch die Durchblutung der Haut wird angeregt und der Fellwechsel vorangebracht. Gleichzeitig lässt sich kontrollieren, oder die Miez etwa eine Zecke von draußen mitgebracht hat, oder - oh Schreck! - der Flohschutz nicht mehr ausreichend war. Dann heißt es natürlich Sofortmaßnahmen einleiten. 

Besonders reine Stubentiger schätzen die Hilfe beim Ausziehen der Winterkleidung. Im Gegensatz zu Freigängern, die viel an der frischen Luft unterwegs sind, sich auch einmal durch Unterholz schlagen und dabei viele lockere Haare an Pflanzen und Ästen abstreifen, haben reine Stubentiger meist nicht so viele Möglichkeiten, den störenden Pelz ein wenig auszudünnen.

Hier muss das Tier selber putzen - und wie bei der Fellpflege nach Katzenart üblich, wird es auch eine mehr oder minder große Menge an Haaren verschlucken. Diese werden als Haarballen von den Tieren erbrochen, das passiert im Normalfall etwa alle ein bis zwei Wochen.

Wird das Haaraufkommen zu groß, kann dies der Katze im wahrsten Sinne auf den Magen schlagen. Bitte immer nur in Wuchsrichtung kämmen oder bürsten - alles andere geht den meisten Katzen wahrhaftig "gegen den Strich"! Ist eine Katze an die Fellpflege aus Menschenhand gewöhnt, wird sie diese Streicheleinheit und auch die direkte Zuwendung ihrer Bezugsperson genießen. 

Vorsichtig entwirren

Freigänger mit etwas längerem Haar bringen von ihren Streifzügen durch die Botanik auch gern das eine oder andere Pflanzenteil mit nach Hause. Besonders anhänglich sind unter anderem die Früchte des Klettenlabkrauts: Sie haften auf menschlicher Kleidung ebenso perfekt wie im Katzenkleid.

Gerade bei Schnurrern mit längerem Fell sollten die grünen Perlen schnell entfernt werden, damit sich aus einem kleinen Fellknubbel nicht eine große verfilzte Stelle im Fell bildet, die nur mühsam oder nur noch mit Hilfe einer Schere zu entfernen ist.

Kleinen, filzigen Stellen bitte nicht gleich mit Kamm und Bürste zu Leibe rücken: das Haarbüschel am besten erst einmal vorsichtig mit den Fingern lösen und eventuell im Fell eingeschlossene Fremdkörper entfernen. Sitzt die verklettete Stelle nicht allzu fest, kann sie auch mit einem speziellen Fell-Entwirrer gelöst werden.

Ganz wichtig bei der Auswahl des Pflege-Werkzeugs: Es sollte zum einen an die Länge und zum anderen auch an die Dichte des Fells angepasst sein. Zinken und Borsten von Kamm oder Bürste sollten abgerundet sein, damit diese die empfindliche Katzenhaut nicht verletzen.

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Weitere tierische Tipps zur Katzengesundheit:

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Auch Katzen können sich erkälten: Besonders in der kalten Jahreszeit leidet mach Samtpfoten unter Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Wer feststellt, dass seine Katze nicht nur niest, sonders insgesamt nicht wirklich fit ist, sollte einen genaueren Blick auf sein Tier werfen – und eventuell auch einen Besuch beim Tierarzt einplanen.

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Zahnbelag und daraus resultierende Zahnfleischentzündungen sind ein weit verbreitetes Übel. Die Untersuchung der Mundhöhle ist daher fester Bestandteil bei jedem Tierarztbesuch. Riecht Ihr Tiger unangenehm aus dem Maul, verweigert härtere Nahrung oder hat übermäßigen Speichelfluss, können dies erste Anzeichen einer Erkrankung von Zähnen oder Zahnfleisch sein. Zeigt das Zahnfleisch bereits einen dunkelroten Rand um die Zähne, besteht dringender Handlungsbedarf.