Katzenerkältung

Husten, Schnupfen, Heiserkeit bei Katzen

Auch Katzen können sich erkälten: Besonders in der kalten Jahreszeit leidet mach Samtpfoten unter Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Wer feststellt, dass seine Katze nicht nur niest, sonders insgesamt nicht wirklich fit ist, sollte einen genaueren Blick auf sein Tier werfen – und eventuell auch einen Besuch beim Tierarzt einplanen.

Die Symptome – Eine Erkältung bei Katzen erkennen

Wenn sich eine Katze erkältet hat, geht es ihr nicht anders als einem Menschen: Der Appetit lässt nach, das Tier ist schlapp und macht einen müden Eindruck. Das Näschen läuft, der Stubentiger niest und seine Augen sind wässrig oder tränen. Ob die Katze erhöhte Temperatur oder Fieber hat, lässt meist schon an der Nase oder dem Innenohr fühlen. Eine gesunde Katze hat eine kühle Nase und auch die Ohrmuscheln sind nur handwarm. Glüht das Näschen und sind die Ohren spürbar warm, sollte die Samtpfote möglichst schnell einem Tierarzt vorgestellt werden. Der Spezialist in Sachen Katzengesundheit wird bei der Untersuchung auch abklären, ob der tierische Patient nur eine Erkältung hat oder eventuell unter dem deutlich schwerwiegenderen echten Katzenschnupfen, einer gefährlichen Infektionskrankheit, leidet.

Erkältung bei Katzen

Katzenrhinitis/Katzenschnupfen

Eine Katzenrhinitis, umgangssprachlich auch Katzenschnupfen genannt, ist im Gegensatz zu einer relativ harmlosen Erkältung eine ernstzunehmende und zugleich hochansteckende Infektionskrankheit. An ihrem Ausbruch können verschiedene Bakterien und Viren beteiligt sein. Besonders Tiere mit einem schwachen Immunsystem, etwa gesundheitlich bereits angegriffene Tiere, Kitten unter drei Monaten Lebensalter oder Seniorenkatzen, sind empfänglich für einen Angriff der Katzenschnupfen-Auslöser. Je früher eine Katzenrhinitis vom Tierarzt erkannt und behandelt wird, desto besser stehen die Chancen einer Genesung für das erkrankte Tier. Vorbeugend sollten Katzen bereits als Kitten gegen den echten Katzenschnupfen geimpft werden.

Mögliche Ursachen für eine Erkältung bei Katzen

Besonders jüngere Katzen können zur Selbstüberschätzung neigen: Egal, ob es regnet oder die Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt liegen: Manch Freigängerkatze ist auch bei schlechtem Wetter, bei Eis und Schnee oder strömendem Regen, über Stunden draußen unterwegs. Am nächsten Tag kann dann auch schon einmal die Nase laufen. Auch verschnupfte Katzen können sich untereinander anstecken – etwa bei der Begegnung mit anderen erkälteten Tieren oder beim gemeinsamen Fressen aus einem Napf.

Erkältungssymptome der Katze richtig behandeln

Für samtpfotige Erkältungspatienten ist ein warmes und ruhiges Plätzchen zur Regeneration besonders wichtig. Ebenso gesundes, schmackhaftes Futter und – wie beim Menschen auch – eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Trinkmuffel gibt es auch unter Samtpfoten: Es kann helfen, mehrere Wasserstellen in der Wohnung anzubieten. Ein Trinkbrunnen simuliert fließendes Nass, das manch Samtpfote deutlich attraktiver erscheint, als das stehende Wasser im Napf. Lässt die Katze es zu, können Nase und Augen vorsichtig mit einem angefeuchteten Tuch abgetupft werden. In der Zeit des Kränkelns sollten keine ausgelassenen Spiele mit dem Tier stattfinden: Ruhe hat oberste Priorität. Leben mehrere Katzen im Haushalt, sollte angedacht werden, die Samtpfoten für ein paar Tage voneinander zu trennen, damit das verschnupfte Tier zur Ruhe kommen kann. Ist die Katze dem Tierarzt vorgestellt worden, wird dieser entscheiden, ob die Gabe spezieller Medikamente für das Tier notwendig ist.

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Wie kann ich eine Erkältung meiner Katze vorbeugen?

Reine Wohnungskatzen sollten ihre Liegeplätze an einem zugfreien Ort finden. Eine Fensterbank, auf der es ständig durch Rahmen und Mauerwerk zieht, oder ein Fenster, das für stetigen Durchzug sorgt, ist kein idealer Liegeplatz. Gleichzeitig sollte der Aufenthaltsort einer reinen Wohnungskatze trotzdem regelmäßig gut gelüftet sein. Verbrauchte Luft und im schlimmsten Fall auch noch Zigarettenqualm schlagen nicht nur Menschen, sondern auch Tieren auf die Bronchien. Eine Freigängerkatze braucht nach der Heimkehr von ihren Streifzügen einen ruhigen und bequemen Rückzugsort, an dem sie sich aufwärmen, putzen und das Fell trocknen lassen kann. Dieser Platz sollte ihr beim Nachhause kommen immer frei zugänglich, trocken und zugfrei sein. Die meisten Katzen bestimmen allerdings selber den Ort, an dem sie sich zum Ausruhen zurückziehen – Katzen sind nun einmal Individualisten und lassen sich nicht vorschreiben, welches Körbchen vermeintlich für sie bestimmt ist.

Ist eine Erkältung von Menschen auf die Katze übertragbar?

Hat der Mensch sich verkühlt, darf er trotzdem mit seiner Katze kuscheln und deren wohltuendes Schnurren genießen: Eine Ansteckung des Tieres mit menschlichen Erkältungsviren oder Grippeerregern ist so gut wie unmöglich. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Bei einer bestätigten Infektion mit Streptokokken können Mensch und Tier sich gegenseitig anstecken. Hier heißt es bis zur vollständigen Genesung auf jeden Fall: Abstand halten.

Katzenerkältung vorbeugen

Wie lange dauert die Erkältung in der Regel?

Eine Katze, die ansonsten gesund ist, sollte sich – auch ohne die Gabe spezieller Medikamente - innerhalb weniger Tage wieder erholen. Verbessert sich der Zustand des Tieres nicht wesentlich oder wird gar schlechter, sollte auf jeden Fall ein Kontrolltermin beim Tierarzt ausgemacht werden. 

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