Katzen-Parasiten

Milben, Flöhe und Haarlinge bei Katzen erkennen und vorbeugen

Besonders Freigänger-Katzen können von ihren Streifzügen durch die Natur den einen oder anderen unangenehmen Untermieter mitbringen: Parasiten, wie Zecken oder Flöhe sind besonders in der warmen Jahreszeit ungern gesehene Gäste im Katzenfell, Milben und Würmer können ganzjährig Probleme bereiten. Allerdings können auch reine Wohnungskatzen unter einem Parasitenbefall leiden, da die kleinen Plagegeister auch von draußen in Haus oder Wohnung eingeschleppt werden können.

Lesedauer: 6 Min.
Erstellt am: Vom 20.9.2022
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Katze im Garten kratzt sich
Inhalt:
Parasiten erkennen
Flöhe
Haarlinge
Milben

Parasiten Ihrer Katze erkennen

Während sich einige Parasiten mit bloßem Auge erkennen lassen, machen sich andere nur durch körperliche Symptome bemerkbar. So können Juckreiz, Erschöpfung, Futterverweigerung und Durchfall Symptome für einen Befall mit Ungeziefer bei Katzen sein. Parasiten bei Katzen sind nicht nur lästig, sondern auch gefährlich, da sie viele verschiedene Krankheiten übertragen und die Katzengesundheit nachhaltig schädigen können. Ob Milben, Zecken oder Flöhe: Wir verraten Ihnen, welche Symptome und Erkrankungen ein Parasitenbefall bei Ihrer Katze auslösen kann und wie Sie diese behandeln.

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Floh im Katzenfell

Flöhe bei Katzen

Wenn sich Katzen auffallend häufig und ausgiebig kratzen und auf ihrer Haut herumbeißen, sich so oft und intensiv putzen, dass sich bereits kahle Stellen im Fell zeigen oder auf einmal mit unwilligen Mauzen wie von der Tarantel gestochen vom gemütlichen Liegeplatz aufspringen, sollten Sie überprüfen, ob Ihre Samtpfote eventuell Flöhe hat: Flohbisse verursachen einen immensen Juckreiz, denn Katzen reagieren allergisch auf Flohspeichel. Dem Juckreiz versucht die Katze mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu begegnen und ihn zu lindern.

Ein Flohbefall kann ganzjährig auftreten. Leider sind auch die lästigen Parasiten einem wohltemperierten Winterquartier nicht abgeneigt und können Mensch und Tier daher zu jeder Jahreszeit piesacken. Der "Ctenocephalides felis", kurz Katzenfloh, ist auch in den kalten Jahreszeit aktiv auf der Suche nach einem Wirt, den sie um ein Tröpfchen Blut erleichtern können. Einziger Trost: Ist die Umgebungstemperatur niedriger, finden Flöhe keine optimalen Bedingungen zur Vermehrung, sodass Larven und Puppen sich nur langsam und in der Anzahl eingeschränkter zum blutsaugenden Floh entwickeln.

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Flohbefall bei Katzen erkennen

Übertragen werden Flöhe sehr häufig von Tier zu Tier. Falls Sie den Verdacht haben, dass Ihre Katze Flöhe hat, kämmen Sie das Fell der Samtpfote mithilfe eines speziellen Flohkammes gründlich durch. So können Sie bei einem Befall nicht nur die Flöhe selber, die sich auch mit bloßem Auge gut erkennen lassen, identifizieren, sondern auch kleine schwarze Krümel zwischen den Zinken erkennen - den Flohkot. Legen Sie die Krümel auf ein helles, angefeuchtetes Tuch, um zu sehen, ob diese nur Schmutz sind, oder doch Flohkot: lösen sich die Krümel auf und hinterlassen rote Flecken, handelt es sich um die Ausscheidungen von Flöhen.

Nach abschließender Behandlung gegen die Parasiten selber sollte der Katze sicherheitshalber eine Wurmkur verabreicht werden. Generell gilt: regelmäßige Wurmkuren sind auf jeden Fall sinnvoll.

Flöhe vorbeugen und bekämpfen

Um einem Befall mit Flöhen vorzubeugen oder diesen zu bekämpfen, eignen sich Spot-On-Präparate, die in den Nacken des Tieres geträufelt werden. Ihr Tierarzt berät Sie zu den für Ihre Katze passenden Produkten und Dosierungen, da diese auf das Alter und das Gewicht des Tieres abgestimmt sein müssen.

Katzenflöhe vermehren sich sehr schnell und können auch Menschen befallen. Allerdings sind Menschen sogenannte Fehlwirte: Die kleinen Blutsauger laben sich zwar auch am Menschen, die Flohbisse verursachen auch bei uns unangenehmen Juckreiz - suchen sich dann aber relativ zügig einen neuen Wirkungskreis.

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Katze auf Treppe kratzt sich

Haarlinge bei Katzen

Auch Haarlinge gehören zu den Parasiten, von denen Katzen ganzjährig befallen werden können. Haarlinge sehen in etwa aus wie Läuse, sind mit dem bloßen Auge gut im Fell der Katze zu erkennen und gehören zur Gattung der Beiß- oder Kieferläuse. Im Gegensatz zu Läusen saugen Haarlinge jedoch kein Blut, sondern ernähren sich von Hautschuppen, die sie mit ihren scharfen Mundwerkzeugen abschaben. Auch die Eier der Haarlinge, die sogenannten Nissen, lassen sich gut erkennen: Sie finden sich als zusammengeklebte, weiße Punkte am Haaransatz der Katze.

Erste Symptome

Bei einem Befall kratzt, beißt und knabbert die Katze ausdauernd auf ihrer Haut herum, denn der Biss löst unangenehmen Juckreiz und entsprechend Unruhe bei der Katze aus. Da Katzen dazu neigen, sich bei einem Befall mit Haarlingen so lange putzen, bis kahle Stellen entstehen, können in der Folge auch sich entzündende Kratz- und Beißwunden entstehen.

Die Ansteckung mit Haarlingen erfolgt meist über bereits befallene Artgenossen, sei es über direkten Körperkontakt oder auch über die gemeinsame Nutzung von Liegestätten oder Kämmen und Bürsten.

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Haarlingen vorbeugen und bekämpfen

Ältere und geschwächte Katzen sowie ungepflegte oder hygienisch vernachlässigte Tiere, Katzen mit einem sehr dichten oder langen, zu Verfilzungen neigendem Fell, können häufiger von Haarlingen befallen sein. Untersuchen Sie auf jeden Fall regelmäßig das Fell Ihrer Katze nach Parasiten. Kämmen und bürsten Sie langhaarige Tiere regelmäßig und lösen Sie auch eventuelle Verfilzungen, in denen sich Parasiten verstecken könnten.

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Ohrmilben bei Katzen

Ein Befall mit Ohrmilben bei der Katze lässt sich mit bloßem Auge nicht erkennen. Allein das ungewöhnliche Verhalten einer Katze, die mit einem Milbenbefall zu kämpfen hat, lässt eventuell Rückschlüsse darauf ziehen, dass ihr zum Beispiel Ohrmilben das Leben schwer machen. Ohrmilben besiedeln den Gehörgang einer Katze. Der durch die Milben ausgelöste Juckreiz lässt die Katze häufig den Kopf schütteln, außerdem kratzt sie sich ständig an den Ohren. Schreitet der Befall fort, wird das Tier zudem unter Gleichgewichtsstörungen leiden. Schnellstmöglich zum Tierarzt: Werden Ohrmilben nicht rechtzeitig behandelt, kann die Katze im schlimmsten Fall taub werden.

Auch bei einem Milbenfall sind entsprechende Hygienemaßnahmen in der Umgebung der Katze zu treffen, vor allem die Schlaf- und Liegeplätze der Katze sollten einer gründlichen und regelmäßigen Reinigung unterzogen werden.

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