Katzen-Parasiten

Milben, Flöhe und Haarlinge bei Katzen erkennen und vorbeugen

Besonders Freigänger-Katzen können von ihren Streifzügen durch die Natur den einen oder anderen unangenehmen Untermieter mitbringen: Parasiten, wie Zecken oder Flöhe sind besonders in der warmen Jahreszeit ungern gesehene Gäste im Katzenfell, Milben und Würmer können ganzjährig Probleme bereiten. Allerdings können auch reine Wohnungskatzen unter einem Parasitenbefall leiden, da die kleinen Plagegeister auch von draußen in Haus oder Wohnung eingeschleppt werden können.

Lesedauer: 5 Min.
Erstellt am: Vom 20.9.2022
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Katze im Garten kratzt sich
Inhalt:
Parasiten erkennen
Flöhe
Haarlinge
Milben
Zecken
Würmer

Parasiten Ihrer Katze erkennen

Während sich einige Parasiten mit bloßem Auge erkennen lassen, machen sich andere nur durch körperliche Symptome bemerkbar. So können Juckreiz, Erschöpfung, Futterverweigerung und Durchfall Symptome für einen Befall mit Ungeziefer bei Katzen sein. Parasiten bei Katzen sind nicht nur lästig, sondern auch gefährlich, da sie viele verschiedene Krankheiten übertragen und die Katzengesundheit nachhaltig schädigen können. Ob Milben, Zecken oder Flöhe: Wir verraten Ihnen, welche Symptome und Erkrankungen ein Parasitenbefall bei Ihrer Katze auslösen kann und wie Sie diese behandeln.

Wir verraten Ihnen, wie Sie einen Parasitenbefall vorbeugen und behandeln können. Besuchen Sie Ihren DAS FUTTERHAUS-Markt und lassen Sie sich ausführlich von unserem Fachpersonal zu Fragen zum richtigen Zubehör und zur Entfernung von Ungeziefer bei Ihrem Hund beraten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Floh im Katzenfell

Flöhe bei Katzen

Ihre Katze ist unruhig, kratzt sich auffallend häufig, beißt an Ihrer Haut herum und putzt sich so sehr, dass sich bereits kahle Stellen im Fell zeigen? Dann könnte ein Flohbefall die Ursache sein. Flohbisse verursachen einen immensen Juckreiz, da Katzen allergisch auf Flohspeichel reagieren. 

Flöhe bei Katzen erkennen, bekämpfen und vorbeugen

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Katze Flöhe hat, kämmen Sie das Fell Ihrer Katze mithilfe eines speziellen Flohkammes gründlich durch. So können Sie bei einem Befall nicht nur die Flöhe, sondern auch kleine schwarze Krümel – den Flohkot – zwischen den Zinken erkennen. Um sicherzustellen, dass es sich wirklich um Flohkot handelt, legen Sie die Krümel auf ein helles, angefeuchtetes Tuch. Wenn sich die Krümel auflösen und rote Flecken hinterlassen, handelt es sich um die Ausscheidungen von Flöhen und Ihre Katze sollte schnellstmöglich behandelt werden. 
Beachten Sie: Wenn ein Flohbefall vorliegt, ist oftmals auch ein Großteil der Umgebung mit Floheiern, Larven und Puppen bestückt. Daher sollten Sie nicht nur Ihre Katze behandeln lassen, sondern auch Ihre gesamte Umgebung ausgiebig säubern und reinigen. 
Was Sie dabei alles beachten sollten und wie Sie Flöhe bei Katzen bekämpfen und vorbeugen können, haben wir Ihnen hier beschrieben: Flöhe bei Katzen erkennen, entfernen und vorbeugen sowie weitere wertvolle Tipps.

Flöhe bei Katzen

Katze auf Treppe kratzt sich

Haarlinge bei Katzen

Auch Haarlinge gehören zu den Parasiten, von denen Katzen ganzjährig befallen werden können. Haarlinge sehen in etwa aus wie Läuse und können mit bloßem Auge gut im Fell identifiziert werden. Haarlinge ernähren sich überwiegend von Hautschuppen, die sie mit ihren scharfen Mundwerkzeugen abschaben. Die Ansteckung mit Haarlingen erfolgt meist über bereits befallene Artgenossen. Zu den häufigsten Anzeichen eines Haarlingsbefalls zählt Juckreiz, der sich durch ständiges Kratzen und Beißen an der Haut erkenntlich zeigt. Zudem neigen Katzen bei einem Befall mit Haarlingen dazu, sich so lange putzen, bis kahle Stellen entstehen. 

Insbesondere ältere und geschwächte sowie hygienisch vernachlässigte Katzen können häufiger von Haarlingen befallen sein. Wir empfehlen daher, das Fell Ihrer Katze regelmäßig nach Parasiten zu untersuchen. Kämmen und bürsten Sie langhaarige Samtpfoten regelmäßig und lösen Sie auch eventuelle Verfilzungen, in denen sich Parasiten verstecken könnten. 

Wie und womit Sie Haarlinge bekämpfen und vorbeugen können und wann ein Besuch beim Tierarzt ratsam ist, haben wir Ihnen hier erklärt:

Haarlinge bei Katzen bekämpfen & vorbeugen

Milben bei Katzen

Milben zählen zu den häufigsten Parasitenarten bei Katzen. Ob Ohrmilben, Herbstgrasmilben und andere Arten: Der Milbenbefall ist für Katzen besonders unangenehm. Der daraus resultierende Juckreiz ist nicht nur äußerst lästig, sondern kann auch zu Folgeinfektionen oder auch -erkrankungen führen.

Um Milben bei Katzen zu behandeln, wird, in Absprache mit einem Tierarzt, je nach Milbenart ein anderes Präparat verwendet, das gezielt die Parasiten tötet. Sowohl bei der Vorbeugung als auch bei der Behandlung von Milben ist eine gründliche Hygiene von Liege-, Schlaf- und Futterplätzen der Katze das A und O. Auch eine regelmäßige Fellpflege der Katze ist essentiell. Vor allem nach Freigang sollten Fell und Ohren Ihrer Katze gründlich gereinigt und kontrolliert werden.

Auch zu beachten ist das Immunsystem der Katze: Milben befallen eher gesundheitlich geschwächte Katzen. Eine ausgewogene und hochwertige Ernährung, die die Katze mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt, sowie regelmäßige Gesundheitschecks zählen somit zu weiteren Schritten bei der Vorbeugung eines Milbenbefalls.

Für genauere Infos zu den einzelnen Milbenarten sowie weitere Tipps zur Behandlung und Vorbeugung eines Milbenbefalls lesen Sie gerne in unserem Ratgeberartikel weiter:

Mehr über Milben bei Katzen lesen

Zecken bei Katzen 

Die Zeckenzeit ist nicht zu unterschätzen: Bereits von Februar bis Ende Oktober können Zecken aktiv sein und Katzen befallen. Neben einem lästigen Juckreiz oder Entzündungen um die Einstichstelle können Zecken bei Katzen als Bakterienträger auch schwere Krankheiten wie Borreliose auslösen. Kontrollieren Sie somit Ihre Katze in der Zeckenzeit jeden Tag und vor allem nach jedem Freigang auf Zecken. Denkbar ist auch ein besonderes Zeckenschutzmittel für Katzen.

Falls Sie im Fell Zecken finden sollten, können Sie diese im Idealfall mit speziellem Werkzeug wie einer Zeckenzange, einem Zeckenhaken oder einer Zeckenkarte komplett entfernen. Notfalls hilft auch eine gewöhnliche Pinzette. Dabei dürfen Sie die Zecke jedoch auf keinen Fall zerdrücken. Je nach Entwicklungsstadium sieht eine Zecke an der Katzenhaut wie ein kleiner schwarzer Punkt aus oder gleicht einer kleinen Spinne mit geschwollenem Hinterleib.

Wie bei den anderen Parasiten ist auch beim Kampf gegen Zecken eine strenge Fellpflege und -kontrolle unerlässlich. Nicht vergessen: Sie als Katzenbesitzer können potenziell auch von nach Hause getragenen Zecken gebissen werden. Seien Sie somit gründlich bei der Vorbeugung und Behandlung von Zecken.

Würmer bei Katzen erkennen

Ob Spulwürmer, Bandwürmer oder Fuchsbandwürmer: Katzen sind leider auch nicht von Würmern verschont. In den meisten Fällen breiten sich Würmer im Magen-Darm-Bereich der Katze aus und lösen in erster Linie Durchfall und Erbrechen aus, wodurch Katzen schnell an sowohl Kraft als auch Gewicht verlieren. 

Wurmeier lassen sich mit bloßem Auge nicht erkennen. In den meisten Fällen geschieht eine Infektion durch die orale Aufnahme von Wurmeiern. Sobald Sie merken, dass Ihre Katze von Würmern infiziert wurde, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Bedenken Sie, dass einige Wurmarten auch auf Menschen übertragen werden können.

Den Würmern kann mit speziellen Präparaten der Kampf angesagt werden. Sprechen Sie sich hierzu mit einem Tierarzt ab, welcher Endoparasit am besten Ihrer Katze helfen kann. Ist Ihre Katze von Würmern befallen, sollten Sie neben einem Tierarztbesuch auch für eine äußerst gründliche Reinigung Ihres Zuhauses sorgen. Da einige Wurmarten auch über Flöhe übertragen werden können, empfehlen wir Ihnen, auch ein offenes Auge für Flöhe zu haben. Im Vorfeld kann Ihre Katze mit einer Wurmkur vor Würmern geschützt werden.

Wenn Sie sich genauer über Würmer bei Katzen informieren wollen, wird Ihnen unser Ratgeberartikel zu diesem Thema mit Sicherheit weiterhelfen können:
 

Alles rund um Würmer bei Katzen

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