Das Katzengras

Wichtige Nahrungsergänzung für Katzen

Katzengras ist eine der wichtigsten Nahrungsergänzungen für alle Katzenrassen und sollte insbesondere reinen Hauskatzen jederzeit zur Verfügung gestellt werden. Katzen, die Freigänger sind, versorgen sich meist bei ihren Streifzügen durch die Natur mit dem wichtigen Nahrungszusatz. Warum Katzengras auf den Speiseplan jeder Katze gehört und welche Alternativen zum Katzengras es gibt, erfahren Sie in unseren tierischen Tipp. Immer frisches Katzengras sowie individuelle Fachberatung erhalten Sie in einem DAS FUTTERHAUS-Markt in Ihrer Nähe.


Katzengras zur Unterstützung bei der Magenreinigung

Ob Freigänger oder Salonlöwe: Alle Katzen müssen regelmäßig Gras fressen, denn die Aufnahme von Katzengras erleichtert den Samtpfoten den Abgang unverdaulicher Haarballen. Diese Haarknäuel entstehen vor allem durch die Aufnahme abgestorbener Haare bei der Fellpflege: Katzen sind sehr reinliche Tiere und putzen sich mehrmals täglich über einen längeren Zeitraum. An ihrer rauen Zunge, die wie ein Kamm über das Katzenfell fährt, bleiben Schmutz und abgestorbene Haar hängen. Diese werden heruntergeschluckt und landen im Verdauungstrakt der Katze. Auch beim Fressen ganzer Beutetiere bleiben schwer- oder unverdauliche Federn und Fell der verspeisten Futtertiere übrig.Kleine Haarmengen werden im Regelfall über die normale Verdauung mit dem Kot entsorgt. Werden die abgeschluckten Haarmengen zu groß, verdichten sie sich im Katzenmagen jedoch zu unverdaulichen Haarballen.

Katzengras als Nahrungsergänzung

Katzen entledigen sich normalerweise größerer, unerwünschten Haarballen, indem sie in regelmäßigen Abständen ein Haarknäuel hochwürgen und erbrechen. Um das Hochwürgen lästiger Haarballen zu stimulieren, fressen Katzen grobfaserige Pflanzenteile wie beispielsweise Katzengras.Auch, wenn das Heraufwürgen des Haarballens und das anschließende Erbrechen des störenden Haarklumpens sich dramatisch anhören und auch nicht besonders schön anzusehen sind – hier handelt es sich um ein ganz normales Verhalten. Erbricht Ihre Katze jedoch mehrmals in der Woche und besteht das Erbrochene nicht in erster Linie aus Haaren, sollte Sie auf jeden Fall den Tierarzt aufsuchen und abklären lassen, welche Ursache hinter dem Erbrechen steckt.Katzen mit Freilauf decken ihren Bedarf an Gras normalerweise in der Natur und sorgen auf diese Weise eigenständig für die wichtige Nahrungsergänzung. Auch reine Wohnungskatzen scheinen instinktiv zu wissen, dass Pflanzenfasern den Abgang von Haarballen fördern. Gerade für sie sollte stetig spezielles Katzengras zur Verfügung stehen, damit der Stubentiger nicht aus Versehen die für sie unverträglichen Zimmerpflanzen anknabbert.

Der Haarballenbildung vorbeugen

Besonders in Zeiten des Fellwechsels verlieren Katzen viele Haare. Unterstützen Sie Ihre Katze dabei, möglichst viele abgestorbene Haare loszuwerden: Regelmäßiges Kämmen und Bürsten, während der akuten Phase des Fellwechsels auch gern täglich, können Kamm, Bürste oder Pflegehandschuh zum Einsatz kommen. Positive Nebeneffekte des Bürstens und Kämmens: Die Durchblutung wird angeregt, Parasiten im Fell können entdeckt und entfernt werden und die Fellpflege für Katzen ist eine Streicheleinheit, bei der sich Mensch und Tier ganz nah sind und die gemeinsame Zeit ganz in Ruhe genießen können.Wichtig ist zudem, dass Ihre Katze ausreichend Wasser zu sich nimmt – Katzen müssen trinken, auch, um der Gefahr von Nieren- oder Harnwegserkrankungen vorzubeugen. Das gilt besonders für Tiere, die sich vorwiegend von Trockenfutter ernähren. Je nachdem, wie aktiv Ihr Tier ist, welche Art Nahrung es überwiegend frisst und auch, wie warm es gerade draußen ist, hat eine Katze einen durchschnittlichen Flüssigkeitsbedarf von 60 bis 80 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht.

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Alternativen zum Katzengras

Ist kein frisches Katzengras vorrätig, können Sie Ihrer Samtpfote auch Gras-Bits anbieten. Diese enthalten einen hohen Anteil an getrocknetem Katzengras in mäulchengerechter Tabform und sind zusätzlich mit wertvollen Mineralstoffen angereichert. Gras-Bits sind ein gesundes, die Verdauung und den Abgang verschluckter Haare förderndes Leckerli, das viele Katzen gern annehmen – vor allem, wenn Sie die appetitlichen Happen in das tägliche Spiel mit einbeziehen. Gras-Bits enthalten natürliche Vitamine sowie wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente.Es gibt Katzen, die aufgrund einer hohen Menge geschluckter Haare Probleme mit der Verdauung oder mit dem Erbrechen der angesammelten Fellknäuel haben und auch Katzen, die besonders häufig abgeschluckte Haare erbrechen. Besonders für Langhaarkatzen kann das Zuviel an Haaren, das sie beim Putzen ihres prachtvollen Fells herunterschlucken, zur Herausforderung werden. Einige Katzen mögen überhaupt kein Gras fressen, weder frisch, noch in der Form von Katzen-Bits. Ihnen kann durch die Gabe einer Malzpaste Unterstützung gegeben werden

Einige Katzen mögen überhaupt kein Gras fressen, weder frisch, noch in der Form von Katzen-Bits. Ihnen kann durch die Gabe einer Malzpaste Unterstützung gegeben werden, um das lästige Problem in den Griff zu bekommen. Malzpaste besteht aus einer Kombination aus Malzextrakt, Ölen und Ballaststoffen. Die von der Katze mit Genuss geschleckte Paste legt sich um die im Verdauungstrakt angesammelten Haare und sorgt so für einen leichteren Abgang.Stellen Sie fest, dass Ihre Katze Probleme damit hat, die lästigen Haarballen loszuwerden, sprechen Sie sich mit Ihrem Tierarzt ab, ob dieser die regelmäßige Gabe einer Malzpaste für Ihr Tier empfiehlt und welches das richtige Produkt für Ihre Samtpfote ist. In Ihrem DAS FUTTERHAUS-Markt finden Sie auch die richtige Malzpaste für Ihren schnurrenden Liebling.

Katzengras fertig kaufen oder selbst ziehen

In Ihrem DAS FUTTERHAUS-Markt erhalten Sie bereits fertig gezogene Töpfe mit Katzengras oder auch schnellkeimende Saatschalen zum Selberziehen des die Verdauung fördernden Nahrungszusatzes. Katzengras lässt sich leicht und mit geringem Aufwand anbauen und benötigt zudem relativ wenig Pflege. Legen Sie die Samen vor der Aussaat für eine Stunde in Wasser, um den Keimvorgang zu beschleunigen. Anschließend wird das Saatgut in eine vorbereitete Schale oder einen Topf gegeben. Geben Sie zwei Zentimeter Anzuchterde über die Samen und drücken diese leicht an. Platzieren Sie den Topf an einem Ort mit ausreichend Licht, vermeiden Sie jedoch direkte Sonneneinstrahlung. Zum Gießen eignet sich eine Sprühflasche, die für gleichmäßige Feuchtigkeit sorgt und die frische Saat auch nicht wegspült. Bereits nach wenigen Tagen keimen die ersten Halme aus. Hat das frische Katzengras eine Höhe von 4 cm erreicht, kann die Katze losknabbern. 

Katzengras aus Saatgut selbst ziehen

Auch aus Getreidekörnern lässt sich schnell und günstig Katzengras gewinnen. Die jungen Halme von Weizen, Gerste, Hirse oder auch Sesam sind weich, gut verträglich und werden von vielen Katzen als grüner Nahrungszusatz geschätzt. Bitte verwenden Sie für den Anbau ausschließlich Saatgut in Bioqualität. Katzengras sollte auf keinen Fall gedüngt werden, da einige Pflanzenarten ein zu hohes Maß an Nährstoffen speichern können. Diese würde die Samtpfoten beim Verzehr des Katzengrases ebenfalls fressen. Auch Pflanzenschutzmittel haben auf dem speziellen Gras für Katzen nichts zu suchen! Sie haben noch Fragen? Besuchen Sie Ihren DAS FUTTERHAUS-Markt! Unsere Spezialisten beraten Sie gern ausführlich zu allen Fragen rund um das Thema Katzengras.

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