Zahnpflege bei Hunden:

Richtige Pflege für gesunde Maulhygiene

Damit uns unsere Kauwerkzeuge möglichst lange erhalten bleiben, pflegen wir das empfindliche Material mindestens zweimal täglich sorgfältig mit Bürste und Zahnpasta. Regelmäßig lassen wir den Zahnarzt einen prüfenden Blick in unseren Mund werfen und reparieren, was kaputt gegangen ist. Doch wie sieht es mit der Zahnpflege bei unseren Vierbeinern aus? Die Mund- bzw. Maulhygiene ist auch für den Hund ein wesentlicher Aspekt zur Gesunderhaltung. Die regelmäßige Kontrolle und die Pflege der Kauwerkzeuge des Hundes erhalten nicht nur strahlende Zahnreihen. Sie sind ein wichtiger Teil der Gesundheitsvorsorge.

Lesedauer: 6 Min.
Erstellt am: Vom 23.8.2022
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Labrador frisst Zahnpflegeartikel
Inhalt:
Ursachen
Zahnprobleme erkennen
Das richtige Futter
Prophylaxe
Checkliste

Regelmäßige Zahnpflege für Ihren Hund

Um Zahnfleischentzündungen und Zahnerkrankungen vorzubeugen, ist die regelmäßige Zahnpflege unerlässlich. Gepflegte und gesunde Zähne sind wichtiger Teil zur Erhaltung eines guten Gesundheitszustandes. Der Zahnpflege bei Hunden wird häufig nicht ausreichend Beachtung geschenkt. In der Folge können Plaque, Karies oder Parodontose entstehen. Parodontitis kann zu lockeren Zähnen bis hin zum Zahnverlust führen. Während des regelmäßigen Kontrollbesuchs beim Tierarzt ist ein ausgiebiger Maul-Check-Up Standard. Wir geben Ihnen Tipps, was Sie bei der regelmäßigen Zahnpflege und Maulhygiene Ihres Hundes beachten sollten und wie Sie Zahnfleisch- und Zahnerkrankungen vorbeugen können.

Ursachen von Zahnstein, Plaque und Zahnfleischentzündungen

Das Hauptproblem ist der sich bei unseren tierischen Familienmitgliedern schon mit wenigen Lebensjahren absetzende Zahnbelag. Zahnbelag besteht aus Futterresten, eingetrocknetem Speichel und Bakterien, der sich am Zahnfleischrand sowie zwischen und auf den Zähnen ablagert. In der Folge können Zahnfleischentzündungen entstehen, die bei Nichtbehandlung durchaus chronisch werden können. Maulgeruch kann ein Indiz dafür sein, dass Ihr Hund bereits Zahnbeläge gebildet hat. Verweigert ein Hund das Kauen härterer Nahrung oder zeigt er übermäßigen Speichelfluss, können dies Anzeichen einer Erkrankung von Zahnfleisch oder Zähnen sein.

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Woran Zahnprobleme beim Hund erkannt werden können

Verschiedene Symptome wie ein verändertes Fressverhalten können auf ungesunde Zähne und entzündetes Zahnfleisch hinweisen. Eventuell werden nur weiche Futterkomponenten gefressen. Im schlimmsten Fall wird die Nahrung komplett verweigert. Weitere Symptome für Zahnfleischerkrankungen und -entzündungen können sein:

  • Reiben oder Kratzen am Maul
  • Schütteln des Kopfes
  • starker Maulgeruch
  • leuchtend-rotes Zahnfleisch, Zahnfleischblutungen sowie vermehrte Speichelproduktion

Befinden sich auf den Zähnen gelblich-braune Ablagerungen oder sind braune Ränder am Zahnfleisch sichtbar, hat sich bereits Zahnstein gebildet.

Zahnpflege bei Hunden beginnt mit dem richtigen Futter

Hochwertiges Trockenfutter oder frisches Muskelfleisch bzw. Futter mit hohem Fleischanteil fördern den Abrieb unerwünschter Zahnbeläge und stärken zudem die Muskulatur des Hundegebisses. Durch ausgiebiges Kauen werden zudem wichtige Enzyme freigesetzt, die die Verdauung anregen. Spezielle Hundesnacks und zahnpflegende Kauartikel sowie Kauspielzeuge unterstützen ein gesundes Hundegebiss.

Hochwertiges Hundefutter und Hundesnacks enthalten keinen Zucker. Sprechen Sie das Fachpersonal in Ihrem DAS FUTTERHAUS Markt an und fragen Sie nach speziellem Hundefutter, das Ihren Hund aktiv bei der Zahnpflege unterstützt.

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Regelmäßige Prophylaxe: Die richtige Zahnpflege für Hunde

Im Idealfall unterstützen Sie Ihre Tiere bei der Zahnhygiene. Auch Hundezähne sollten bestenfalls täglich geputzt werden. Einem Hund lässt sich, am besten bereits im Welpenalter, das Zähneputzen antrainieren. Unser Tipp: Bringen Sie Ihrem Hund das Zähneputzen spielerisch bei. Viel Lob ist dabei wichtig: So belohnen Sie Ihren Hund richtig Eine spezielle Hundezahnbürste und Hundezahnpasta, etwa mit Leberwurstgeschmack, erleichtern das tägliche Putzen und entfernen unerwünschten Zahnbelag.

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Der regelmäßige Zahn-Check mit Ihrem Hund beim Tierarzt ist ein Muss

Unerlässlich ist der regelmäßige Check der Maulhöhle durch den Tierarzt: Wenigstens einmal im Jahr sollte fachkundig überprüft werden, ob Zahnfleisch und Zähne in Ordnung sind oder eventuell eine professionelle Zahnreinigung vorgenommen werden muss. Achten Sie auch auf Zahnfehlstellungen beim Hund: Diese können die “selbstreinigenden” Mechanismen des Hundegebisses verhindern und zu dauerhaften Zahnfleischentzündung führen.

Checkliste: 5 Tipps, die Sie bei der Zahnpflege für Hunde beachten sollten

Verschiedene Symptome wie ein verändertes Fressverhalten können auf ungesunde Zähne und entzündetes Zahnfleisch hinweisen. Eventuell werden nur weiche Futterkomponenten gefressen. Im schlimmsten Fall wird die Nahrung komplett verweigert. Weitere Symptome für Zahnfleischerkrankungen und -entzündungen können sein:

  • Üben Sie das Zähneputzen bei Hunden: Beginnen Sie idealerweise bereits im Welpenalter mit der Zahnpflege.
  • Putzen Sie die Zähne Ihres Hundes mit speziellen Hundezahnbürsten und Hundezahnpasta.
  • Lassen Sie die Zahngesundheit Ihres Hundes regelmäßig beim Tierarzt überprüfen.
  • Hochwertiges Trockenfutter unterstützt die Zahngesundheit.
  • Stellen Sie Ihrem Hund ausreichend Trinkwasser zur freien Verfügung. Viel Wasser spült die Mundhöhle und sorgt dafür, dass der Speichel nicht zu zähflüssig ist und sich Ablagerungen bilden.
  • Spezielle Kauartikel können zur natürlichen Zahnpflege beitragen.
  • Zuckerhaltiges Hundefutter und Leckerli gehören nicht in den Hundenapf.
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