Shetlandponys im Porträt

Klein, aber oho: Shetlandponys gehören zu den kleinsten Pferderassen. Die Minipferde sind sehr stark und werden besonders von Kindern geliebt. Shetlandponys, meist liebevoll „Shettys“ genannt, kommen ursprünglich von den schottischen Shetlandinseln.

Dort kann es ganz schön ungemütlich sein: Auch im Sommer stürmt und regnet es viel auf den Inseln und die Temperaturen steigen meist nicht auf mehr als 15° C.
Viele Unterstände gibt es auch nicht für die kleinen Ponys und selbst das Futterangebot ist in ihrem Herkunftsland alles andere als üppig: Heidekraut, Moos und hartes Gras stehen meist auf dem Speiseplan. Auch Strandhafer, Seegras und angespülter Seetang werden verputzt, falls es nichts anderes zu fressen gibt. Die harten Lebensbedingungen haben die Ponys im Laufe der Jahrhunderte zwar immer kleiner werden lassen, sie aber auch sehr abgehärtet. So gehören sie heute zu den robustesten Pferderassen der Welt.

Schlaue Schotten

Vor gut einhundert Jahren brachte Carl Hagenbeck, Gründer des bekannten Hamburger Tierparks, eine erste Herde Shetlandponys aus ihrer schottischen Heimat auf das europäische Festland und begann mit der Nachzucht in Deutschland. Heute werden Shettys auf der ganzen Welt gezüchtet.
Schlau und gelehrig und mit einer Körpergröße von ungefähr einem Meter sind Shetlandponys oft die ersten Reitpferde für Kinder. Auch als Zugpferde für kleine Kutschen lassen sie sich gut einsetzen.
Trotz ihrer geringen Größe haben die kleinen Pferdchen viel Kraft und Ausdauer: Ein gesundes und gut trainiertes Shetlandpony kann bis zum Dreifachen seines eigenen Körpergewichtes ziehen. Ganz schön stark, die Kleinen!

Lange Nasen und harte Hufe

Shetlandponys haben relativ kleine Köpfe mit einer breiten Stirn und kleine Ohren, dafür sind ihre Nasen sehr lang. Dieses lange Riechorgan haben alle Pferderassen, die aus dem Norden stammen, denn in der Nase wird die eingeatmete kalte Luft auf dem Weg in die Lungen ein wenig vorgewärmt.
Shetty-Beine sind zwar kurz – aber schnell. Ihre Hufe sind sehr hart. Besonders flauschig sehen Shettys im Winter aus, wenn ihr Fell noch dichter wird und sie so gegen Nässe und Kälte optimal schützt.
Die kleinen Shettys können übrigens sehr alt werden: Bei guter Pflege ist es möglich, dass sie bis zu 40 Jahre alt werden.

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