Mit der Samtpfote durch den Hochsommer

Ist das heiß draußen! Bei Temperaturen über 25 ° C werden nicht nur wir Menschen einen Gang langsamer. Auch unsere Katzen, die es sonst doch so sehr genießen, sich die Sonnenstrahlen auf den Pelz scheinen zu lassen, ziehen Schattenplätze derzeit eindeutig vor und sind lange nicht so abenteuerlustig, wie gewohnt.

Ab in den Schatten

Freigänger-Katzen haben es im Hochsommer am besten: Sie suchen sich ein kühles Plätzchen und verschlafen im Zweifel den ganzen, heißen Tag. Meist erst gegen Abend, wenn sich der kleine Hunger meldet und die ganz hohen Temperaturen vorbei sind, kommen sie aus ihrem Versteck heraus. Jetzt schnell futtern und dann auf Erkundungstour gehen! 

Reine Wohnungskatzen brauchen Unterstützung von ihren Haltern. Sie haben einen Balkon, auf dem ein leises Lüftchen geht? Wunderbar!

Mit Sonnenschirm oder Sonnensegel lässt sich Schatten spenden. Wer genug Platz hat, kann seinem Tiger auch auf dem Balkon ein Fleckchen Grün anbieten. Katzengras, das in einem flachen Behälter angepflanzt ist, der vielleicht sogar so groß ist, dass das Tier sich darauf ausstrecken kann, und Töpfe mit duftender Katzenminze zaubern im Handumdrehen eine Wohlfühloase für fellige Mitbewohner. Auch eine oder mehrere Wasserquellen sollten dem Tier angeboten werden.

Drinnen freie Bahn

In der Wohnung sollten gern alle Türen offengelassen werden. So kann die Katze selber entscheiden, in welchem Raum es für sie grade wohltemperiert ist. Vielleicht verbringt der Tiger den halben Tag im Badezimmer: Hier sind die Fliesen so schön kühl!

Bitte denken Sie daran, beim morgen- und abendlichen Lüften darauf zu achten, dass die Fenster gegen eventuelle Ausbruchsversuche der Samtpfote gut gesichert sind. Zu viel Luftzug ist übrigens auch nicht gut: Ventilatoren und permanenter Durchzug können schnell eine unangenehme Bindehautentzündung verursachen. 

Zurückhaltung beim Futtern

Ihre Katze, die sonst so gar kein Kostverächter ist, lässt auf einmal den Napf mit dem Lieblingsfutter links liegen? Machen Sie sich keine Sorgen.

Zum einen haben Tiere, die es mal etwas ruhiger angehen lassen, und nicht, wie sonst üblich, den ganzen Tag auf den Pfoten sind, einen deutlich geringeren Kalorienbedarf. Da bleibt der Hunger eher klein. Sobald es draußen abkühlt, kommt auch der Hunger wieder. Füttern Sie Ihr Tier eher in den frühen Morgenstunden und gegen Abend, wenn die Sonne nicht mehr im Zenit steht. Über den Tag verteilt können auch immer wieder kleinere Portionen angeboten werden, die den Magen bei hohen Temperaturen nicht allzu sehr belasten.

Bloß nicht so kalt

Während wir Menschen uns im Sommer gern ein geeistes Getränk einverleiben, stehen Katzen gar nicht auf Futter, das direkt aus dem Kühlschrank kommt. Zu Kaltes kann den empfindlichen Magen des Schnurrers reizen - bitte die Speisen für die Katz´ immer in Raumtemperatur servieren.

Befüllen Sie den Napf Ihres Lieblings eher zurückhaltend. Gerade Nassfutter, dass offen stehen bleibt, ist ein wahrer Fliegenmagnet. Füttern Sie lieber kleine Portionen und legen Sie im Zweifel lieber nach, wenn Ihre Katze noch Hunger signalisiert.

Falls Sie Ihren Tiger mal für ein paar Stunden allein in Haus und Garten lassen müssen und ihm einen kleinen Imbiss hinstellen möchten, sollten Sie auf jeden Fall ein Schälchen mit Trockenfutter wählen.
Insgesamt bleibt dieses bei hohen Temperaturen länger frisch und knackig und ist auch deutlich unattraktiver für alles, was summt und brummt. 


Wasser, Wasser, Wasser

Viel trinken bei hohen Temperaturen - das gilt auch für die Katze! Trinkmuffeln auf vier Samtpfoten sollten möglichst viele verschiedene Wasserstellen angeboten werden. Verteilen Sie am besten in verschiedenen Räumen und an verschiedenen Plätzen Näpfe und Schüsselchen mit frischem Nass.

Ein Trinkbrunnen weckt die Neugierde und kann ebenfalls dazu animieren, den einen oder andern Schluck extra zu nehmen. Viele Katzen lieben es auch, mit dem sanften Wasserstrahl zu pföteln - und verschaffen sich dabei gleich ein wenig Abkühlung. 

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Weitere wissenswerte Tipps für die Katze:

Die Körpersprache der Katzen

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Die Kommunikationsmittel einer Katze sind vielfältig. Wir Menschen reagieren vorrangig auf ihre Lautäußerung, das Miauen. Aber auch in Mimik und Gestik lassen sich Informationen zur aktuellen Stimmungslage des Tieres ableiten. Am einfachsten für uns zu "lesen" sind Ohren, Augen und Schwanz.

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Bei schlechtem Wetter oder im Winter sind Freigänger-Katzen eher bewegungsfaul. Regen und Kälte laden nicht gerade zu ausgedehnten Spaziergängen ein und schlappe Pelztiere benötigen dringend ein wenig Motivation.

Alles katzensicher?

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Katzen sind unglaublich neugierig. Damit ihnen ihre Entdeckungsfreude nicht zum Verhängnis wird, sollten ein paar einfache Sicherheitsmaßnahmen befolgt werden.