Richtiges Verhalten am Strand und im Park

Raus an die frische Luft, Bewegung, Spiel und ein erfrischendes Bad in der See oder am Teich – was kann es Schöneres für Hund und Halter geben. Und wenn man ein paar Regeln beachtet, steht dem Vergnügen nichts mehr im Weg. In der Hauptsaison sind Hunde an vielen Stränden von Deutschlands Küsten verboten oder müssen an der Leine geführt werden. Damit Ihr Vierbeiner sich auch wirklich an endlos langen Sandstränden austoben und im kühlen Meer erfrischen kann, informieren Sie sich unbedingt über die jeweiligen Gegebenheiten und besuchen Sie ausgewiesene Hundestrände.

Ab ins Wasser

Viele neue Spielzeuge sind wassertauglich, können schwimmen und lassen sich sehr gut aus den Wellen angeln. Hunde-Frisbee am Strand ist ein großer Spaß für alle Beteiligten. Danach zum Abkühlen mit dem Hund ins Wasser – herrlich! Achten Sie bei größeren Gewässern auf eventuell auftretende Strömungen! Ihr Hund und auch das Wasserspielzeug könnten abgetrieben werden.

Vorsicht nach dem Bad

Bitte etwas Abstand zu den anderen Strandbesuchern halten. Nicht jeder Miturlauber freut sich über eine Dusche aus dem Fell Ihres Lieblings und die Abdrücke sandiger Pfoten auf dem frischen Badehandtuch. Nach einem Bad im Meer, am Ende eines Strandtages, sollte das Fell des Hundes immer mit einer Süßwasserdusche vom Salz befreit werden. An vielen Hundestränden gibt es dazu mittlerweile praktische Hundeduschen.

Bitte Abstand halten

Im Überschwang der Gefühle und bei ausgelassenen Spielen kann es auch einmal laut werden. Auf Dauer sollten Sie aber versuchen, ihren Hund zu bremsen. Erholungsbedürftige Menschen könnten das Geläut Ihres Spielpartners als Lärmbelästigung empfinden.

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Das gehört ins Gepäck

Viel frisches Trinkwasser und ein Napf gehören in das Gepäck des Hundehalters. Hunde schlabbern beim Baden gern mal Salzwasser. Dies führt schnell zu Durchfall und Erbrechen. Hindern Sie Ihren Hund wenn möglich daran, und bieten Sie ihm immer wieder frisches Süßwasser an. Für das Entsorgen der anfallenden großen Geschäfte sollten immer ausreichend Kotbeutel im Gepäck sein. Hinterlassenschaften im Sand sorgen für berechtigten Unmut bei anderen Besuchern.

Pausen einlegen

Zwischendurch braucht auch der Hund eine Ruhepause. Bieten Sie ihrem Vierbeiner ein Plätzchen im Schatten an, unter einem Sonnenschirm oder Baum. Gern angenommen wird auch eine kühle Kuhle im Sand, die Sie vorher zusammen mit Ihrem Liebling gebuddelt haben.

Im Park austoben

Im Park gelten im Prinzip die gleichen Verhaltensregeln wie am Strand. Bitte denken Sie daran, dass sich hier nicht unbedingt nur Hundeliebhaber aufhalten. Manch ein Spaziergänger mag sogar Angst vor Ihrem Begleiter haben und nicht jeder Jogger findet es komisch, wenn er mit Ihrem Hund um die Wette laufen soll. Halten Sie Ihren Hund besser an der Leine, bis Sie die ausgewiesenen Hunde-Freilaufflächen erreicht haben und lassen Sie Ihren Hund nur dann auf der Hundewiese laufen, wenn er sich mit seinen Artgenossen verträgt. Hunde mit ausgeprägtem Jagdtrieb immer an die Leine nehmen, damit die Enten auf dem Teich auch weiterhin ihre Bahnen ziehen können! Hunde haben bekanntlich eine grandiose Nase. Besonders verlockend ist da der Duft, den die vielen grillenden Zweibeiner erzeugen. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund solch geselligen Runden nicht zu nah kommt – der Wurst-Klau könnte umgehen!


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Weitere wissenswerte Hunde Tipps:

Gesundheitscheck für Hunde

by das-futterhaus-at

Geht´s dem Vierbeiner schlecht, leidet auch sein Mensch. Vielen gesundheitlichen Problemen lässt sich durch regelmäßige Kontrolle vorbeugen. Je früher eventuelle Krankheiten erkannt werden, umso besser lassen sie sich im Allgemeinen auch behandeln. Tierärztin Dr. Regine Rottmayer mit Tipps, wie Hund schön gesund bleibt.

Die Körpersprache des Hundes

by das-futterhaus-at

Die Haltung von Körper, Kopf und Rute, die Stellung der Ohren und der Maulwinkel sowie die Art des Hundeblicks geben eine Menge Aufschluss über die aktuelle Stimmungslage eines Hundes. Hundetrainerin Maren Grote sprach mit uns darüber, was der Hund mit seiner Körpersprache aussagt. Denn auch ein Hund "redet" mithilfe verschiedener Körperteile recht verständlich - wenn man denn seine Signale entsprechend deuten kann. Wer das beherrscht, kann deutlich erkennen, in welcher Gemütslage sich ein Hund befindet.

Die Tier-WG: Tipps für ein harmonisches Zusammenleben

by das-futterhaus-at

Zwei wie Hund und Katz? Zum Glück trifft diese Redensart nicht immer zu. Trotz einiger nicht unerheblicher Kommunikationsschwierigkeiten können die verschiedenen Vierbeiner nämlich durchaus harmonisch miteinander unter einem Dach leben. Querelen zwischen Hund und Katze entstehen im Wesentlichen durch ihre unterschiedliche Körpersprache. Wedelt der Hund mit dem Schwanz, signalisiert er Freude. Ein wedelnder Katzenschwanz hingegen signalisiert eher Angriffslust. Legt sich die Katze im Kampf auf den Rücken, tut sie das, um alle vier Pfoten zur Verteidigung einsetzen zu können. Der Hund hingegen unterwirft sich mit diesem Verhalten seinem Gegner. Ein friedliches Zusammenleben ist aber trotz dieser Widrigkeiten durchaus möglich.

Den Hund alleine zu Hause lassen

by das-futterhaus-at

Der Hund ist ein Rudeltier. Die Gesellschaft seiner Familie gibt ihm Sicherheit. Allein zu Haus gelassen zu werden, ist für ihn von Natur aus eine „bedrohliche“ Situation. Diese ohne Stress zu ertragen, lässt sich jedoch erlernen.