Zeckenschutz für Hunde

Von März bis Ende Oktober haben Zecken Hochsaison. Ein Zeckenbiss ist nicht nur für Menschen gefährlich: Auch auf den Hund können die Parasiten lebensgefährliche Krankheiten übertragen.

Vampire aus dem Unterholz

Zecken sind Überträger von über 50 verschiedenen, teils lebensgefährlichen Krankheiten. Darunter die weit verbreitete Hundemalaria (Babesiose), die Borreliose, die Anaplasmose und in sehr seltenen Fällen auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Gegen die Borrelliose wird für Hunde ein Impfstoff angeboten. Dieser schützt allerdings nur vor einer Borrelienart. Gegen die Babesiose gibt es lediglich einen in Deutschland nicht zugelassenen Impfstoff, der den Krankheitsverlauf mildern kann. Gegen die anderen Krankheiten gibt es keine Impfung. Die Übertragung der Krankheiten erfolgt durch den Zeckenspeichel, der beim Biss des Blutsaugers in die Wunde des Hundes gelangt.

Regelmäßiger Bodycheck

Je nach Zeckenart und Erreger sind die Übertragungszeiten unterschiedlich. Manche Krankheiten werden erst Stunden nach dem Biss übertragen. Schnelles Entfernen kann somit Schlimmeres verhindern. Hunde sollten möglichst nach jedem Spaziergang auf Zecken abgesucht werden. Beliebte Andock-Stellen sind die gefäßreichen, dünnhäutigen Partien an Kopf, Schultern, Hals und Achseln.

Kostenlose Vor-Ort-Beratung

Unser Fachpersonal in einem DAS FUTTERHAUS-Markt in Ihrer Nähe berät Sie gerne individuell rund um sämtliche Themen im Alltag mit Ihrem Hund.

Professionelle Entfernung

Sollten Sie tatsächlich eine Zecke finden, muss diese sofort vollständig entfernt werden. Dazu sollten Sie eine spezielle Zeckenzange,-karte oder -schlinge benutzen, mit der sich der Parasit am Kopf gut greifen und mit sanftem Druck aus der Haut ziehen lässt. Bitte vor der Entfernung keine sogenannten „Hausmittel“ wie Öl oder Alkohol einsetzen: Gerade im Todeskampf bringen Zecken ihren möglicherweise infektiösen Speichel vermehrt in die Wunde ein. Die Wunde anschließend mit einer Wundsalbe desinfizieren. Die Bissstelle sollte noch ein paar Tage nach dem Entfernen der Zecke beobachtet werden. Kommt es an der Bissstelle zu Rötungen oder Entzündungen, muss ein Tierarzt aufgesucht werden.

Umfassender Schutz

Das alleinige Absuchen des Tieres bietet keinen ausreichenden Schutz. Häufig werden Zecken erst Tage nach der Blutmahlzeit sichtbar, wenn sie sich vollgesogen und den Hund bereits infiziert haben. Parasiten abtötende Maßnahmen sind daher ungemein wichtig. Besonders effektiv sind Spot-on Präparate. Sie werden direkt auf die Haut im Nacken geträufelt. Der Wirkstoff verteilt sich innerhalb eines Tages über den ganzen Körper und lagert sich in der obersten Hautschicht ein. So wirkt seine abschreckende Wirkung (Repellenteffekt) sowie auch durch seine abtötende Wirkung wie ein unsichtbarer Schutzschild. Alternativ kann ein Zeckenhalsband zum Einsatz kommen. Hier wird der Zecken abtötende Wirkstoff kontinuierlich abgegeben. Er verteilt sich ebenfalls auf dem ganzen Körper und lagert sich in der obersten Hautschicht ein. Die Wirkung von Zeckenhalsbändern wird durch Regen oder gelegentliches Schwimmen nicht gemindert.

Zeckenarten in Deutschland

Die in Deutschland am weitesten verbreitete Zeckenart ist der Gemeine Holzbock. Seine Lebenserwartung beträgt etwa zwei bis drei Jahre. Er lebt vor allem in Laub- und Mischwäldern mit Kraut- und Strauchbewuchs und einer feuchten Bodenschicht, ist aber auch in Parks und Gärten oder am Wegesrand zu finden. Man schätzt, dass zehn bis 30 Prozent aller Holzböcke in Deutschland Borreliose-Erreger in sich tragen. Der Holzbock ist auch Überträger der Infektionskrankheiten Anaplasmose sowie in seltenen Fällen Verursacher von FSME beim Hund.
Auch die Auwaldzecke ist mittlerweile in weiten Teilen Deutschlands verbreitet. Auwaldzecken können mit Babesien infiziert sein.

Diese führen zur so genannten Hundemalaria, bei der die roten Blutkörperchen zerstört werden. Menschen können an dieser Krankheit nicht erkranken. Die Braune Hundezecke hat ihren Weg nach Deutschland im Zuge des zunehmenden Hundetourismus gefunden. Sie kann den Erreger Ehrlichiose übertragen und ist in beheizten Räumen mancherorts auch nördlich der Alpen zu finden.


Unsere Empfehlung für gesunde Hundeernährung:

WILDKIND

Naturnahe Rezepturen und große Sortenvielfalt unterstützenden das ursprüngliche Ernährungsverhalten der Vierbeiner. Hoher Fleischanteil und sehr gute Verträglichkeit.

activa GOLD

Ausgewogene Premiumprodukte, deren innovative Rezepturen perfekt auf die spezifischen ernährungsphysiologischen Anforderungen von Hunden abgestimmt sind.

NaturPlus

Naturbelassene Hundenahrung, als ofengebackenes oder kaltgepresstes Trockenfutter und als kalt abgefülltes Nassfutter in BIO-Qualität.

NaturPlus

Naturbelassene Hundenahrung, als ofengebackenes oder kaltgepresstes Trockenfutter und als kalt abgefülltes Nassfutter in BIO-Qualität.

WILDKIND

Naturnahe Rezepturen und große Sortenvielfalt unterstützenden das ursprüngliche Ernährungsverhalten der Vierbeiner. Hoher Fleischanteil und sehr gute Verträglichkeit.

activa GOLD

Ausgewogene Premiumprodukte, deren innovative Rezepturen perfekt auf die spezifischen ernährungsphysiologischen Anforderungen von Hunden abgestimmt sind.


Schon gewusst? Die FUTTERKARTE gibt's auch digital!

Mit unserer Kundenkarte erhalten Sie nicht nur 2 % Sofortrabatt, sondern auch exklusive Aktionen & regelmäßige Coupons mit bis zu 25 % Rabattvorteil sowie attraktive Vorteilsangebote unserer Partner.


Weitere tierische Tipps zur Hundegesundheit:

Fellpflege für Hunde

by das-futterhaus-at

Die regelmäßige Pflege des Hundefells ist wichtig, um Krankheiten vorzubeugen, Verfilzungen gar nicht erst entstehen zu lassen und die Schutzfunktion von Haut und Haaren aufrechtzuerhalten. Jede Hunderasse hat eine unterschiedliche Haarstruktur und Haarlänge, die mehr oder weniger Pflege bedarf. Die regelmäßige Fellpflege ist aber für jeden Hund ein Muss: So steigern Sie nicht nur die Lebensqualität Ihres Hundes, sondern können gleichzeitig entzündete Hautstellen oder Parasiten ausmachen. Besonders während des Fellwechsel freut sich jeder Hund über ein wenig Unterstützung beim Loswerden abgestorbener Haare. Neues, gesundes Haar kann besser nachwachsen. Das Kämmen und Bürsten fördert außerdem die Durchblutung. Fellprobleme oder auffällige Hautbilder können auch auf Gesundheitsprobleme oder Mängel schließen lassen, die in jedem Fall während des Besuchs beim Tierarzt angesprochen werden sollten.

Gesundheitscheck für Hunde

by das-futterhaus-at

Geht´s dem Vierbeiner schlecht, leidet auch sein Mensch. Vielen gesundheitlichen Problemen lässt sich durch regelmäßige Kontrolle vorbeugen. Je früher eventuelle Krankheiten erkannt werden, umso besser lassen sie sich im Allgemeinen auch behandeln. Tierärztin Dr. Regine Rottmayer mit Tipps, wie Hund schön gesund bleibt.

Schilddrüsenerkrankung bei Hunden

by das-futterhaus-at

Die Schilddrüse ist verantwortlich für wesentliche Funktionen im Gesundheitssystem von Hunden. Umso wichtiger, dass dieses Organ gut funktioniert. Tierärztin Dr. Regine Rottmayer über Funktionsstörungen der in der Nähe des Kehlkopfes gelegenen Drüse.

Zahnpflege für Hunde

by das-futterhaus-at

Damit unsere Kauwerkzeuge uns möglichst lange erhalten bleiben, pflegen wir das empfindliche Material mindestens zweimal täglich sorgfältig mit Bürste und Zahnpasta, regelmäßig lassen wir den Zahnarzt einen prüfenden Blick in unseren Mund werfen und möglichst schnell reparieren, was kaputt gegangen ist. Und wie sieht es bei unseren Vierbeinern aus?